An-thara – „Ort der Zukunft“: Entstehung

Am Südrand der Wälder des Mooskopfes im Südschwarzwald liegt in einer wunderschönen, gesundenden und den Blick weitenden Landschaft der Hof Anthara, auf dem wir mit unseren Pferden zusammenleben.  Unsere Achtung und Bewunderung vor dem Wesen des Pferdes reicht bis in die Kindheitstage zurück.  Die Freundschaft, die mit einem Pferd entstehen kann, ist es jedoch, welche unsere Verbindung zu ihnen bis heute trägt und unser Leben bereichert.

„Vertrauen ist das kostbarste Geschenk, das uns ein Pferd geben kann. Wir müssen es hüten wie einen Schatz“  

~ Bernd Hackl

Dies ist der alte Moosbachhof, ein kleines Forsthaus, bevor er abgerissen und neu aufgebaut wurde.  Die Grundmauern aus Sandstein stehen noch und sind die Grundlage für das neue Gebäude geworden.  Sie erinnern uns daran, das Vergangene zu schätzen, es in Würde zu verabschieden, darauf aufzubauen und mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen.  

Das Vertrauen in sich und in die Welt und den achtsamen Umgang miteinander möchten wir wertschätzen und leben mit Menschen, die bereit – oder auch nicht bereit – sind, die Kraft des Selbst-und Anvertrauens in sich selbst zu entdecken!  

„Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es“

~ Thich Nhat Hanh

Besonders in der heutigen Zeit wird vom Menschen Sinn und Mut für die Wahrheit (Anvertrauen), Klarheit im eigenen Standpunkt der Welt und sich selbst gegenüber (Selbsterkenntnis, Selbstverantwortung und Selbstvertrauen) und das Bemühen um eine urteilsfreie Haltung gegenüber den Fehlern, Sichtweisen und Krisen des anderen gefordert.  

„Überlege einmal, bevor du gibst, überlege zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst“

~ Marie von Ebner-Eschenbach

Auf dem Hof lebt nicht nur die Beziehung zu den Pferden, sondern auch eine besondere Form von Schöpferkraft weiter, die ich von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Sie gestaltete ihren Lebensraum nach einem intuitiven Gefühl von Farben, Formen und echter Handarbeit.

So sind auch Haus, Hof und die Natur hier mit den Pferden gewachsen: langsam, tastend, mit Pinselstrichen, Holz, Steinen direkt aus unserem Wald und kleinen Details, die Geschichten erzählen. In dieser Atmosphäre durfte ich lernen, dass Schönheit erst entsteht, wenn ein Ort die Seele berührt – und genau diese Haltung trägt heute meine Arbeit mit Menschen, Pferden und Anthara.